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Lebenslauf-Muster Steuerfachangestellte

Das Beispiel zeigt eine Steuerfachangestellte mit acht Jahren Kanzleierfahrung in Finanz- und Lohnbuchhaltung, die gerade ihre Fortbildung zur Steuerfachwirtin abschließt.

In den Lebenslauf einer Steuerfachangestellten gehören die eingesetzten Programme (DATEV Kanzlei-Rechnungswesen, LODAS oder Lohn und Gehalt, Unternehmen online), die betreute Mandantenstruktur nach Anzahl, Rechtsform und Branche sowie die Abschlussarten: EÜR, Bilanz nach HGB und betriebliche Steuererklärungen. Dazu Lohnfälle pro Monat, Erfahrung mit Betriebsprüfungen und der Stand der Fortbildung zum Steuerfachwirt. Diese Angaben zählen mehr als eine Liste von Soft Skills.

Beispiel-Lebenslauf im Layout „Editorial“. Person und Arbeitgeber sind frei erfunden. Das Muster zeigt Aufbau und Detailtiefe, nicht echte Daten.

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Worauf Kanzleien im Lebenslauf tatsächlich achten.

  • DATEV-Module beim Namen nennen

    Die Programmzeile wird zuerst gelesen. Schreib Kanzlei-Rechnungswesen, LODAS oder Lohn und Gehalt, DATEV Unternehmen online, Meine Steuern und Anlagenbuchführung einzeln aus. Wer nur „DATEV“ angibt, verliert den Abgleich mit der Anzeige. Addison, Agenda oder SAP gehören ebenso dazu, wenn du damit gearbeitet hast.

  • Mandantenstruktur statt Mandantenzahl

    Anzahl, Rechtsform und Branche zusammen ergeben ein Bild. Eine Kanzlei mit vielen Handwerksbetrieben sucht andere Routine als eine mit Holdingstrukturen. „Rund 60 Mandate, überwiegend GmbH und Einzelunternehmen aus Handwerk und Gastronomie“ beantwortet diese Frage in einer Zeile.

  • Abschlusstiefe: mitgewirkt oder erstellt

    Der Unterschied zwischen Zuarbeit und eigenverantwortlicher Erstellung entscheidet über die Einstufung. Trenne EÜR, Bilanz nach HGB, Anhang, E-Bilanz-Übermittlung und betriebliche Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt) und schreib dazu, bis zu welchem Punkt du ohne Rücksprache mit dem Berufsträger arbeitest.

  • Lohn ist ein eigenes Fach

    Lohnbuchhaltung wird getrennt bewertet. Genannt gehören das Abrechnungsvolumen pro Monat, Baulohn und SOKA-BAU, Tarifverträge, Kurzarbeitergeld, Reisekosten, A1-Bescheinigungen sowie Melde- und Bescheinigungswesen. Erfahrung mit Lohnsteuer-Außenprüfungen und SV-Prüfungen ist ein eigener Punkt wert.

  • Fortbildungsstand und Kammernachweise

    Kanzleien planen Personal entlang der Prüfungstermine. Führe die Fortbildung zum Steuerfachwirt, Fachassistent Lohn und Gehalt oder Fachassistent Rechnungswesen und Controlling mit Träger und Zeitraum auf. Ein laufender Lehrgang mit angemeldeter Prüfung ist ein Argument, kein offener Punkt.

Formulierungsbeispiele aus Buchhaltung, Lohn und Abschluss

  • Finanzbuchhaltung

    Laufende Finanzbuchhaltung für rund 45 Mandate in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen, Umsatzsteuervoranmeldungen und Zusammenfassende Meldungen sowie Kontenabstimmung zum Monatsende.

  • Lohn im Baugewerbe

    Lohnabrechnung für Bauunternehmen mit Baulohn, SOKA-BAU-Meldungen und Saison-Kurzarbeitergeld, dazu Bearbeitung von Pfändungen und Prüfungen der Rentenversicherung.

  • Jahresabschluss

    Erstellung von jährlich rund 30 Jahresabschlüssen nach HGB für GmbH und GmbH & Co. KG einschließlich E-Bilanz-Übermittlung bis zur Vorlage beim Berufsträger.

  • Steuererklärungen

    Erstellung der betrieblichen Erklärungen zur Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer sowie privater Einkommensteuererklärungen mit Vermietung und Kapitalvermögen.

  • Digitale Mandantenarbeit

    Umstellung von 25 Mandanten auf den digitalen Belegaustausch über DATEV Unternehmen online und Einrichtung der automatischen Bankdatenübernahme.

Begriffe aus echten Stellenanzeigen

Ein ATS ist die Software, mit der Arbeitgeber Bewerbungen vorsortieren; es gleicht deinen Lebenslauf mit der Wortwahl der Anzeige ab. Diese Begriffe tauchen in Anzeigen für diesen Beruf regelmäßig auf. Übernimm nur die, die deine Erfahrung wirklich trägt.

  • DATEV Kanzlei-Rechnungswesen
  • DATEV LODAS
  • DATEV Unternehmen online
  • Finanzbuchhaltung
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung
  • Jahresabschluss nach HGB
  • Einnahmenüberschussrechnung
  • Umsatzsteuervoranmeldung
  • E-Bilanz
  • Anlagenbuchführung
  • SKR 03 / SKR 04
  • Steuerfachwirt

Je nach Ziel: Fortbildung, Spezialisierung oder Wechsel

  • Nach der Kammerprüfung

    Am Anfang zählen die Bereiche, in denen du schon allein arbeitest. Nenne Finanzbuchhaltung, Lohn und Steuererklärungen getrennt, jeweils mit Programm und Mandantengruppe, und schreib dazu, ob du Abschlüsse schon vorbereitet hast.

  • Mit Erfahrung und Fortbildungsziel

    Mit einigen Jahren entscheidet die Richtung: Steuerfachwirt, Fachassistent, Bilanzbuchhalter oder später die Steuerberaterprüfung. Mit bestandener Steuerfachwirt-Prüfung verkürzt sich die Praxiszeit bis zur Zulassung zum Steuerberaterexamen von acht auf sechs Jahre. Für eine Kanzlei ist das eine konkrete Perspektive, deshalb gehört dein Ziel mit Zeitplan ins Profil, wenn es zur Stelle passt.

  • Wechsel in ein Unternehmen

    Wer aus der Kanzlei in die Buchhaltung eines Unternehmens wechselt, übersetzt Mandatsarbeit in Unternehmensaufgaben: Monats- und Jahresabschluss, Kreditoren und Debitoren, Kontenabstimmung und Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Die Zahl der Mandate wird dann weniger wichtig als die Tiefe, mit der du einen Abschluss verantwortest.

Fehler, die Kanzleien genau lesen

  • Mandanten beim Namen nennen

    Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch im Lebenslauf. Nenne Branchen, Rechtsformen und Größenordnungen, aber keine Mandantennamen, auch keine bekannten. Eine Kanzlei liest an dieser Stelle sehr genau, wie du mit vertraulichen Daten umgehst.

  • Kanzleiaufgaben neben der Mandatsarbeit weglassen

    Fristenkontrolle, Pflege der Kanzleisoftware, Betreuung von Auszubildenden oder die Einführung digitaler Abläufe sind für eine Kanzlei ein eigener Wert. Wer solche Aufgaben übernommen hat, schreibt sie als Stichpunkt in die Station, auch wenn sie neben der Mandatsarbeit liefen.

  • Steuerberatung als eigene Leistung ausgeben

    Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen ist Steuerberatern und anderen befugten Personen vorbehalten. Formulierungen wie „Steuerberatung für Mandanten“ wirken deshalb falsch, auch wenn du viel mit Mandanten sprichst. Schreib „Betreuung der Mandanten in Buchhaltung und Steuererklärungen“ und, wo es stimmt, „Vorbereitung bis zur Vorlage beim Berufsträger“.

Häufige Fragen: Lebenslauf als Steuerfachangestellte

Wie viele Mandate soll ich im Lebenslauf angeben?
Nenne eine Größenordnung und die Struktur, keine exakte Zahl. „Rund 70 Mandate, überwiegend GmbH und Einzelunternehmen aus Handwerk und Handel“ sagt einer Kanzlei, ob du in ihr Mandantenspektrum passt. Eine reine Zahl ohne Rechtsform und Branche lässt sich nicht einordnen.
Soll ich die Fortbildung zum Steuerfachwirt nennen, obwohl ich sie noch nicht abgeschlossen habe?
Ja, mit Träger und angemeldetem Prüfungstermin unter Weiterbildung. Kanzleien planen ihre Besetzung entlang solcher Termine, und ein laufender Lehrgang zeigt, in welche Richtung du dich entwickelst. Schreib „Prüfung angemeldet“ oder das geplante Datum dazu, statt den Punkt offen zu lassen.
Wie zeige ich, dass ich Jahresabschlüsse eigenverantwortlich erstelle?
Über den Umfang, nicht über Adjektive. Schreibe, wie viele Abschlüsse pro Jahr, welcher Art (EÜR, Bilanz nach HGB) und bis zu welchem Punkt du ohne Rücksprache arbeitest, etwa „bis zur Vorlage beim Berufsträger“. Das ist die Angabe, an der eine Kanzlei deine Einarbeitungszeit abschätzt.
Zählt die Ausbildung noch, wenn ich seit zehn Jahren im Beruf bin?
Ja, sie bleibt im Lebenslauf. Die Kammerprüfung ist in der Steuerberatung der Nachweis der Berufsqualifikation und wird in Anzeigen ausdrücklich verlangt. Die Ausbildungsstation darf mit den Jahren kürzer werden, verschwinden sollte sie nicht.
Brauche ich als Steuerfachangestellte ein Foto im Lebenslauf?
In Kanzleien ist das Bewerbungsfoto weiterhin üblich, verpflichtend ist es nicht. Wenn du eines einsetzt, sollte es sachlich und aktuell sein. Resume Copilot unterstützt Foto und Unterschrift im tabellarischen Aufbau, du kannst beides aber auch weglassen.
Wann kann ich mich zur Steuerfachwirt-Prüfung anmelden?
Die Steuerberaterkammern verlangen in der Regel die bestandene Prüfung als Steuerfachangestellte und danach mindestens drei Jahre Praxis im Steuer- und Rechnungswesen. Im Lebenslauf zeigt sich das an den Zeiträumen deiner Stationen, deshalb lohnt es sich, Kanzleistationen lückenlos und mit Monat anzugeben.
Gehören Fachassistent-Abschlüsse in den Lebenslauf?
Ja, mit Kammer und Jahr. Der Fachassistent Lohn und Gehalt und der Fachassistent Rechnungswesen und Controlling sind Fortbildungsprüfungen der Steuerberaterkammern und zeigen eine klare Spezialisierung. Bewirbst du dich auf eine reine Lohnstelle, rückt der Fachassistent Lohn und Gehalt ins Profil, direkt hinter die Berufsbezeichnung.
Wie beschreibe ich Erfahrung mit Betriebsprüfungen?
Beschreibe deine Rolle und den Umfang, zum Beispiel „Unterlagen vorbereitet, Fragen der Prüfer beantwortet, an der Schlussbesprechung teilgenommen“. Unterscheide Betriebsprüfung, Lohnsteuer-Außenprüfung und Prüfung der Rentenversicherung, denn jede verlangt anderes Wissen. Ergebnisse von Prüfungen bei Mandanten nennst du ohne Namen und ohne Beträge.

Aus dem Muster wird deine Bewerbung.

Lade deinen Lebenslauf hoch und füge die Stellenanzeige ein, auf die du dich bewerben willst. Eine auf genau diese Stelle zugeschnittene Fassung erscheint im Layout deiner Wahl, bereit zum Bearbeiten.

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